Unser erstes Ziel in
Indonesien war also die westlichste Insel Sumatra, die sich über den
Äquator streckt. In der grössten Stadt Medan angekommen, merkten
wir, dass in der islamischen Welt der Ramadan statt findet, was
heisst, das gläubige Muslime von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang
nichts essen oder trinken. Nach Sonnenuntergang geht dann aber die
Party richtig los und es wird aufgetischt, dass sich die Balken
biegen. Es wird auch dazu genutzt zusammenzukommen und es gemeinsam
zu feiern. Vor allem in den grösseren Städten hat dies dann schon
beinahe Stadtfest Charakter.
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| Familientransport in Medan |
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| Ein Monat lang Rhamadan Fest |
Von Medan aus ging es
weiter per Flieger nach Banda Aceh und per Fähre auf die Insel Weh.
Dort verbrachten wir ein paar Tage in einem rustikalen Bungalow
direkt am Meer – tropischer Traum also. Das Schnorcheln war
wirklich ein Hit (leider keine Unterwasserkamera) und wir sahen
Fische und Korallen in jeder nur erdenklichen Farbe.
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| Schorcheln auf der Insel Weh |
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| Auf der Fähre von Weh nach Bandah Aceh |
Dann waren wir noch zwei
Tage in Banda Aceh. Banda Aceh ist bei uns in erster Linie wegen dem
Tsunami von Weihnachten 2004 bekannt. Dort allein sollen ca. 25'000
Menschen ums Leben gekommen sein. Heute sind die Spuren der
Verwüstung praktisch nicht mehr sichtbar, jedoch wurden ein Museum
errichtet und zwei besonders spektakulär ins Land getragene Boote
als Mahnmale belassen. Der Tsunami hatte aber für Banda Aceh
tragischerweise auch eine positive Auswirkung. Der von 1975 bis 2005
ausgetragene Bürgerkrieg zwischen einer muslimisches
Seperatistenbewegung und dem indonesischen Milität wurde beendet und
Frieden geschlossen. Indonesien hat dafür akzeptiert, dass in Aceh
das Scharia Recht gilt.
Die Provinz Aceh ist daher
erst seit einigen Jahren gefahrlos zu bereisen. Für uns war es
jedenfalls sehr friedlich und wir hatten auch als Nichtmuslime
keinerlei Probleme. Ausgerechnet die erste katholische Kirche auf der
ganzen Reise haben wir in Banda Aceh gefunden. Die Leute sind wieder
sehr freundlich und überall wird einem ein freundliches „Hallo
Mister. Where do you come from?“ entgegen geworfen.
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| Mit 59 Meschen darauf (alle überlebt) wurde das Boot mehrer Kilometer ins Landinnere gespült. |
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| Dieses 2'600 Tonnen schwere Schiff wurde 3km weit vertragen. |
Weiter gings nun zwei Tage
lang eingeklemmt in Minibussen quer durch den Dschungel über teils
dürftige Strassen nach Ketambe im Gunung Leuser National Park. Hier
verbrachten wir drei Tage, waren im Dschungel unterwegs und konnten
diverse Wildtiere beobachten. Das Highlight waren frei lebende Orang
Utans - wirklich ein Wahnsinn wie ähnlich ihre Bewegungen und Körper
den Menschen sind.
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| Ein Busfahrer bietet uns die Frucht Durian an. |
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| Nicht immer die beste Strasse. |
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| Vollmond im Dschungeldorf Ketambe. |
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| ...auch menschliche Primaten sind unterwegs. |
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| WM Finale |
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| Selbst ernannter Forest Ranger beim Fussball schauen. |
Wieder eingepfercht im
Minibus gings nach Berastagi, wo es endlich wieder einmal kühl war,
da der Ort auf 1300 Meter liegt. Nach all der feucht heissen,
tropischen endlos Schwitzerei ein Gedicht. Dort bestiegen wir dann
auch einen aktiven (aber nicht Lava speienden) Vulkan und genossen
die Aussicht.
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| am Strassenrand |
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| Transport Flotte in Berastagi |
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| Gemüse und Früchte ohne Ende. |
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| Gurung Sibayak - ein aktiver Vulkan. |